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Corona-News: Infektion trotz Impfung? Wie gefährlich sind die Impfstoffe?

Liebe Dermatolan-PartnerInnen,

uns erreichen zur Zeit immer noch vorwiegend Fragen zu Corona. Hier kommen folgende Antworten dazu:

  1. Einige ältere Heimbewohner aus Bayern und NRW infizierten sich kurz nach der Coronaimpfung nachweislich mit dem Coronavirus. Sind die Impfungen nun wirkungslos?

Antwort: Nein, keinesfalls. Im Netz sorgen diese Fälle natürlich für Aufruhr. Dass sich Menschen kurz nach der Impfung weiter infizieren können, ist weder überraschend noch neu. Darauf haben Immunologen und Impfstoff-Hersteller auf Basis der Daten der Studien bereits mehrfach hingewiesen. Bis der Körper auf die mit der Impfung injizierten mRNA-Teilchen reagiert und erste Antikörper gegen das Sars-CoV-2-Virus entwickelt, dauert es in der Regel etwa zehn Tage. Eine teilweise Immunität ist bei den meisten Geimpften dann bereits vorhanden. Der vollständige Impfschutz baut sich ungefähr sieben Tage nach der zweiten Impfdosis auf. Erst dann gelten Geimpfte als immun und mit einer hohen Wahrscheinlichkeit geschützt vor schweren Covid-19-Symptomen. Bei den bisher bekannt gewordenen Fällen trat die Infektion in den ersten Tagen nach der ersten Impfdosis auf.

  1. Ist denn nun Quecksilber in Impfmitteln enthalten, wie es in einer Zeitschrift geschrieben wurde?

Früher waren tatsächlich geringe Mengen von Thiomersal als Konservierungsmittel enthalten. Das Robert-Koch-Institut weist aber aktuell darauf hin, das „für alle generell empfohlenen Schutzimpfungen inzwischen quecksilberfreie Impfstoffe verfügbar sind.“ Eine Ausnahme gebe es nur für Grippe-Impfstoffe in Mehrdosenbehältnissen, die aber nur im Falle einer Grippe-Pandemie eingesetzt würden und nicht bei den normalen Impfungen. Die normalen Impfungen würden mit Fertigspritzen durchgeführt, die eine einzige Dosis Impfstoff enthalten und somit nur einmal verwendet werden.

  1. Eine Kosmetikerin ist sich unsicher, ob sie sich impfen lassen soll oder nicht. Sie fürchtet sich vor gefährlichen Inhaltsstoffen, z.B. Quecksilber in den Impfmitteln.

Antwort: Jede Angst muss selbstverständlich ernst genommen werden. Zumal der Impfstoff von Biontech und Pfizer auf einer neuartigen Methode basiert, für die es bisher noch keine Langzeiterkenntnisse gibt. Dennoch: nach heutigem Wissen ist der mRNA-Impfstoff sehr gut verträglich und beinhaltet im Gegensatz zu den früheren Impfmitteln keine gefährlichen Nebensubstanzen.

Bei dieser sogenannten mRNA-Technologie werden keine Krankheitserreger oder deren Bestandteile benötigt wie bei herkömmlichen Impfstoffen. Vielmehr werden einigen wenigen Körperzellen (hier den Muskelzellen im Oberarm) mit dem Impfstoff nur Teile der Erbinformation des Virus als mRNA eingespritzt. Nach diesem mRNA-Bauplan produzieren die betroffenen Muskelzellen dann ganz gezielt einzelne Virusproteine, nicht das gesamte Virus. Unser Immunsystem reagiert gegen diese vermeintlichen „Eindringlinge“ mit der  Bildung von Antikörpern und erzeugt so die schützende Immunantwort. Die Virus-Teil-mRNA kann nicht in den Zellkern unserer Muskelzelle eindringen (sie kann also nicht unser Erbgut verändern) sondern verbleibt im Zellkörper, wo ja auch die Virusproteine produziert werden. Da die mRNA sehr labil ist, wird sie innerhalb kürzester Zeit abgebaut und somit wirkungslos. Deshalb muss die mRNA ja auch sehr tief gekühlt transportiert werden. Außerdem ist in dem Impfmittel eine wässrige Salzlösung vorhanden, die die mRNA für die Zeit des Transportes stabilisiert und deren Wirksamkeit erhält. Diese Kochsalzlösung entspricht dem Milieu unserer Zellen und ist für uns völlig „natürlich“ und harmlos. Zusätzlich umhüllen spezielle Fette die mRNA und sorgen dafür, dass diese in die menschliche Zelle aufgenommen werden kann. Konservierungsstoffe oder andere Zusätze enthält der Impfstoff laut Beipackzettel nicht, auch kein Quecksilber!

Hier die vollständige Liste der Inhaltsstoffe des Impfstoffs von Biontech und Pfizer:

  • KĂĽnstlich hergestellte Virus-Teil-mRNA  (Bauplan fĂĽr nur einen kleinen Ausschnitt des Virus)
  • Folgende Lipide, also Fette: (4-hydroxybutyl)azanediyl)bis(hexane-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoate), 2-[(polyethylene glycol)-2000]-N, N-ditetradecylacetamide, 1,2-distearoyl-snglycero-3-phosphocholine und Cholesterol
  • Kaliumchlorid
  • Kaliumdihydrogenphosphat (Kaliumsalz der Phosphorsäure)
  • Natriumchlorid (Salz)
  • zweibasisches Natriumphosphat-Dihydrat
  • Saccharose (Zucker)

Fazit: Ob Sie sich impfen lassen ist natürlich Ihre eigene individuelle Entscheidung. Ich werde das auf jeden Fall tun, welche Alternativen haben wir denn sonst? Mögliche Langzeitfolgen sind bisher zwar nicht abschließend auszuschließen, dafür ist die Zeit einfach zu kurz. Doch die Wahrscheinlichkeit dafür halte ich für sehr gering und der Vorteil gegen Sars-CoV-2 geschützt zu sein, überwiegt aus meiner Sicht bei Weitem.

Impfen gegen Covid-19?

Liebe Dermatolan-PartnerInnen, die Corona-Pandemie beherrscht die Nachrichten und bringt große Ängste, Verunsicherung und viele Fragen mit sich. Viele Menschen bewegt das Thema „Impfen gegen Corona“. Hier einige Hintergrundinformationen ohne Anspruch auf Vollkommenheit, viele Grüße, Ihr Michael Schmidt

 Impfen gegen Covid-19 – Hintergrundinformationen -

England hat mit einem umfangreichen Impfprogramm gegen Covid-19 begonnen, andere westliche Länder werden folgen. Russland impft schon seit einiger Zeit mit einem eigenen Impfstoff.

Impfstoffe kurz vor der EU-Zulassung

1. Pfizer-Biontech (mRNA-Impfstoff): 95% Wirksamkeit, 2 Dosen notwendig, Lagerung bei -70 Grad Celsius dauerhaft, kurzfristig fĂĽr 5 Tage bei 2-8 Grad Celsius, ca. 15-20 Euro pro Dosis

2. Moderna (mRNA-Impfstoff): 94,5% Wirksamkeit, 2 Dosen notwendig, Lagerung bei -20 Grad Celsius fĂĽr 6 Monate, bei 2-8 Grad Celsius fĂĽr 30 Tage, bei Raumtemperatur fĂĽr 12 Stunden, ca. 25-40 Euro pro Dosis

3. Astra Zeneca (Vektor-Impfstoff): 70% Wirksamkeit, 2 Dosen notwendig, Lagerung bei 2-8 Grad Celsius fĂĽr mindestens 6 Monate, 3-4 Euro pro Dosis

Unterschiedliche Impfprinzipien

Biontech/Pfizer und Moderna setzen jeweils auf den neuartigen sogenannten mRNA-Impfstoff (Erklärung weiter hinten). Er enthält im Grunde einen kleinen Ausschnitt des Viruserbgutes, das die Informationen für ein Protein des tatsächlichen Virus trägt.

AstraZeneca wiederum arbeitet an einem sogenannten Vektor-Impfstoff. Dabei wird über Vektoren, eine Art Erreger-Transporter, die nötigen Informationen zum Aufbau von Antikörpern eingeschleust. Vektorimpfstoffe sind bereits gegen das Ebola- oder Dengue-Virus im Einsatz.

mRNA-Impfstoffe:

Diese Art zu impfen ist neu. Dabei wird die Messanger-RNA (mRNA) der Coronaviren verändert und dann in die Muskelzellen der Impfperson eingespritzt.

Die Messanger-RNA (mRNA, auf deutsch „Boten-RNA“) entsteht bei Lebewesen mit Zellkernen (also auch beim Menschen) durch Ablesen der im Zellkern verankerten DNA (der Erbsubstanz) durch ein spezielles Enzym. Die DNA besteht aus 2 Strängen eng aneinander liegender Erbsubstanzketten. Beim Ablesen wird nur einer dieser beiden Strängen kopiert. Das Ergebnis ist ein einzelner Strang (die mRNA). Dieser Strang ist so klein, dass er den Zellkern durch kleine Poren verlassen und in den umgebenden Zellkörper wandern kann. Dort regt er die Bildung von Eiweißen (Proteinen) entsprechend seiner Information an. Diese Eiweiße erfüllen dann im Körper jeweils spezielle Aufgaben. Viren haben keinen Zellkern und von vornherein nur einen Strang Erbinformation in Form einer Viren-mRNA.

Die mRNA-Impfstoffe bestehen aus einer veränderten Viren-mRNA, die lediglich den Bauplan für ein bestimmtes Protein der Virenhülle enthält (das sogenannte Spike-Protein des Virus, welches die charakteristischen Kronenspitzen des Corona-Virus verursacht. Corona heißt auf deutsch Krone).

Die beimpften Muskelzellen des Menschen im Oberarm nehmen die eingespritzte Viren-mRNA auf, bilden nach diesem Bauplan nun das Spike-Protein der Coronaviren und zeigen es an der Außenseite ihrer Zellmembran. Dieses Protein hat für uns keinerlei Funktion und ist nach heutigem Wissen völlig harmlos. Es ist aber in unserem Körper neu und regt deshalb unser Immunsystem zur Bildung von Antikörpern an, die dann wirken, wenn es zu einer realen Infektion mit Sars-CoV-2 kommt. Die eingeimpfte Viren-mRNA ist nur kurz haltbar und zerfällt im Körper sehr schnell. Diese kurze Zeit reicht aber bei zweimaliger Impfung innerhalb von 28 Tagen aus, um mit den gebildeten Antikörpern eventuell später angreifende Viren zu zerstören.

Unterschied zu klassischen Impfstoffen

Klassische Impfstoffe (wie bei der Influenza-Impfung) enthalten veränderte oder abgetötete Viren, die harmloser als die vollwertigen Viren sind. Unser Körper bildet daraufhin Antikörper (genauso wie auf die beschriebenen mRNA-Impfstoffe). Nachteilig ist die größere Gefahr von Nebenwirkungen durch notwendige Begleitstoffe und auch die komplizierte Herstellungsweise. Die abgeschwächten Viren müssen sehr umständlich in Zellkulturen oder in Hühnereiern hergestellt werden. Dagegen können mRNA-Impfstoffe massenweise und sehr schnell synthetisiert werden. Außerdem könnten sie relativ leicht angepasst werden, wenn das Virus mutiert. Ein kleiner aber beherrschbarer Nachteil der mRNA-Impfstoffe ist die Instabilität der RNA. Eine dauerhafte Lagerung erfordert minus 70 Grad Celsius. Allerdings wird eine längere Lagerung in der ersten Phase der Massenimpfungen nicht notwendig sein. Ein größerer Nachteil ist die Neuheit des Verfahrens: Weil es noch keine umfangreichen klinischen Erfahrungen mit mRNA-Impfstoffen gibt, können theoretisch auch zu späteren Zeitpunkten Nebenwirkungen auftreten, die jetzt noch nicht bekannt sind.

Bekannte Nebenwirkungen der mRNA-Impfstoffe

Häufigste Nebenwirkungen waren Schmerzen an der Einstichstelle, Müdigkeit, Gelenk-, Glieder- und Kopfschmerzen, vergleichbar mit der „normalen“ Grippeimpfung (evtl. ist die mRNA-Impfung etwas verträglicher, weil bei der Grippeimpfung bestimmte irritierende Begleitstoffe notwendig sind). Die meisten Reaktionen sind nach der zweiten Injektion aufgetreten. Einzelfälle zeigten Impffieber, die Symptome klangen aber nach etwa 12 Stunden wieder ab. Dass die Nebenwirkungen nach der zweiten Dosis größer sind als nach der ersten, ist grundsätzlich wie bei anderen Impfungen auch ein gutes Zeichen. Es zeigt, dass das Immunsystem nach der ersten Dosis aufgebaut wurde und nach der zweiten voll ins Arbeiten kommt.

Vektor-Impfstoffe

Astra Zeneca und die Universität Oxford setzen auf das bewährte Prinzip eines sogenannten vektorbasierten Impfstoffes. Die genetische Bauanleitung für das Spikeprotein von Corona wird in ein verändertes Erkältungsvirus (aus Schimpansen) eingebaut. Auch hier reagiert unser Körper mit der Bildung von Antikörpern gegen das Spikeprotein der Coronaviren.

Nachteilig ist die Produktion der notwendigen „Trägerviren“ in Hühnereiern oder in Zellkulturen und die notwendige Abschwächung der Erkältungsviren (damit es nicht zu einer krankmachenden Infektion kommt). Außerdem scheint die Wirksamkeit schwächer zu sein als die mRNA-Impfung. Vorteilhaft wäre die Verteilung auch in Ländern mit einer schwachen Infrastruktur, da die Vektorimpfstoffe in normalen Kühlschränken gelagert werden können und sehr viel weniger kosten.

SPUTNIK V

Russlands Impfstoffkandidat Sputnik V ist ebenfalls ein vektorbasierter Impfstoff, der in diesem Fall mit zwei verschiedenen modifizierten Erkältungsviren arbeitet. Im Gegensatz zu den mRNA-Impfstoffen wird die Information für das Spikeprotein über die Impfviren in die Zellen geschleust und nicht direkt. Beide Viren enthalten die Erbinformation für das Spikeprotein von Sars-CoV-2. Zwei verschiedene Viren wurden verwendet, um sicher zu verhindern, dass das Immunsystem die Impfviren der zweiten Dosis abfängt und sie so versehentlich unschädlich macht.

Westliche Gesundheitsexperten beklagen allerdings die geringe Transparenz der russischen Behörden. Die von russischer Seite angegebene Wirksamkeit beträgt 74%.

Als Nebenwirkungen wurden ohne weitere Details Schmerzen an der Einstichstelle, Kopfschmerzen und Impffieber genannt.

Unterschied zur bekannten „Grippe-Impfung“

Für die Influenza-Impfung wird meist ein sogenannter Totimpfstoff verwendet. Er besteht aus inaktivierten Viren beziehungsweise Virus-Bestandteilen. Die am sichersten wirkende „4-fach-Impfung“ enthält Bestandteile der vier häufigsten Grippeviren-Typen.

Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen zwei und 17 Jahren kann anstelle dieses „4-fach-Impfstoffes“ aus abgetöteten Viren ein „4-fach-Lebendimpfstoff“ mit noch intakten aber abgeschwächten Grippeviren als Nasenspray gegeben werden. Die Immunantwort ist dann stärker als die „Totimpfung“.

Nachteilig bei diesen Impfmethoden sind die geringe Wirksamkeit von ca. 60% oder sogar noch weniger (je nach Quelle) und die aufwendige Herstellung, also die Züchtung von Viren in Hühnereiern und die anschließende Inaktivierung sowie die sehr stark diskutierten möglichen Nebenwirkungen. Die Impfmittel enthalten neben den eigentlichen Wirkstoffen eine Reihe von Begleitstoffen, die z.B. zur Abschwächung der Grippeviren notwendig sind. Ob diese Begleitstoffe für eine Reihe auch später auftretender Nebenwirkungen verantwortlich gemacht werden können oder nicht ist heftig umstritten.

Fazit

Die neuentwickelten Covid-Impfstoffe bieten einen Lichtblick in der aktuellen Corona-Pandemie. Wie hoch die tatsächliche Wirksamkeit und wie stark die kurzfristigen und evtl. langfristigen Nebenwirkungen sein werden, wird sich erst noch zeigen müssen. Aber auf die erhoffte Herdenimmunität zu warten ist auch keine gute Alternative. Ich selbst bin vorsichtig optimistisch und werde mich sobald als möglich impfen lassen.

Bleiben Sie zuversichtlich! Ihr Michael Schmidt

„Kosmetika in der Schwangerschaft“ – machen Kosmetika krank?

Der B.U.N.D. hatte schon vor einiger Zeit eine Pressemitteilung unter dem Titel „Hormoncocktail im Badezimmer“ herausgegeben, in der vor bestimmten Inhaltsstoffen in Kosmetika (unter anderem vor Lichtschutzfiltern und pauschal vor Parabenen) gewarnt wird. Etwas aktueller ist die RTL-Meldung, dass Butylparaben bei Schwangeren eine frühzeitige Reifung der Neugeborenen und Übergewicht hervorrufen könne. Was ist dran an diesen Meldungen und müssen Kosmetikanwender (wieder) Angst vor Giftstoffen und vor Hormonwirkungen haben?

Was steckt dahinter – Geschäft mit der Angst?

Obwohl wir seit vielen Jahren Mitglied im B.U.N.D., der Deutschen Umwelthilfe und in vielen anderen Umwelt- und Naturschutzverbänden sind, können wir die Motivation für solche pauschal verurteilenden Artikel nicht verstehen.

Alle Kosmetik-Inhaltsstoffe sind international getestet, zugelassen und in den erlaubten Konzentrationen nach aktuellem Stand unbedenklich. Diese Einschätzungen müssen natürlich immer wieder hinterfragt werden. Doch das durch Pressemeldungen und in sozialen Netzwerken verbreitete „Halbwissen“ kann wirklich nerven und darf nicht so stehen bleiben!

Parabene werden in Medikamenten und in Nahrungsmitteln in sehr viel größeren Mengen und höheren Konzentrationen eingesetzt als in Kosmetika, außerdem kommen sie in vielen Obstsorten natürlicherweise vor. Warum also diese Hetze gerade gegen Kosmetika? Werden alte Vorurteile, dass Kosmetik etwas „Überflüssiges“ und nur „Luxuriöses“ sei, hier bewusst bedient? Oder lassen sich mit Ängsten Aufmerksamkeit erregen und dadurch persönliche und finanzielle Interessen fördern? Geschäfte mit der Angst sind unmoralisch und machen krank! Das haben viele wissenschaftliche Studien gezeigt, z.B. Frau Dr. Bingel, UKE Hamburg über die krankmachende Wirkung von Angst und Verunsicherung. Leider greift die Presse solche unverantwortlichen Panikstimmungen begierig auf, während die gesundheitsfördernden Wirkungen sinnvoller Hautpflege und von Einstellungen wie Zuversicht und Vertrauen völlig uninteressant für die Boulevardpresse erscheinen.

Pauschale Urteile sind Unsinn- „Äpfel nicht mit Birnen vergleichen“!

Zwei Dinge regen uns persönlich immer wieder auf:

- Pauschalurteile: bei der Beurteilung von Stoffen werden oft alle Mitglieder einer Stoffgruppe in „Sippenhaft“ genommen. So wird die große und sehr heterogene Gruppe der „Parabene“ pauschal beurteilt. Das ist völliger Unsinn, denn die einzelnen „Gruppenmitglieder“ dieser in der Natur häufig vorkommenden Stoffgruppe wirken völlig unterschiedlich, genauso wie „Äpfel und Birnen“. Das kommt natürlich auch bei der Zulassung der Parabene in Lebensmitteln, Medizin und Kosmetik zum Tragen. Während vor allem Methyl- und Ethylparaben als völlig unbedenklich eingeordnet werden (zugelassene Konzentration bis 0,4%), werden sechs andere Parabene aufgrund unsicherer Datenlage nicht zugelassen. Bei zwei weiteren Parabenen (Propyl- und Butylparaben) wurden die Einsatzkonzentrationen auf maximal 0,19% in Kosmetika herabgesetzt, da die derzeitigen Studien nicht ausreichen, um eine höhere Konzentration zu rechtfertigen.

In einigen wenigen unserer Produkte sind die unbedenklichen Methyl- und Ethylparabene in unter 0,1% enthalten, sie stammen aus der Vorkonservierung von sehr empfindlichen Wirkstoffen.

- Die Dosis macht das Gift: Wie in der Wissenschaft üblich müssen bei jedem Stoff die Einsatzkonzentrationen berücksichtigt werden. So haben einige Parabene, wie z.B. das aktuell in der „Schwangerschaftsstudie“ kritisierte Butylparaben eine sehr schwache hormonähnliche Wirkung, diese beträgt jedoch ca. nur 1/millionstel der Aktivität unserer körpereigenen Östrogene. Da ist in Bier (vor allem in Hefeweizen), in Soja, in Putenfleisch und in vielen anderen Nahrungsmitteln sehr viel mehr Hormonwirkung enthalten! In der Studie wurde bei Müttern, die später übergewichtige und frühzeitig pubertierende Kinder geboren hatten, übereinstimmend die Verwendung parabenhaltiger „Babycremes“ in der Schwangerschaft festgestellt. Ob das ursächlich zusammenhängt, ist überhaupt nicht klar. Und was elementar ist: Wichtige Faktoren für Übergewicht und Hormonstatus der Kinder wie das Essverhalten, Bewegungsarmut etc. wurden in der Studie zwar angesprochen, von der Presse aber geflissentlich „übersehen“!

FĂĽr uns steht fest:

Kosmetika müssen sicher sein und gleichzeitig wirken, sonst sind sie überflüssig und belasten die Haut, die Umwelt und den Geldbeutel. Deshalb steht die Forschung an innovativen Wirkstoffen und an sicheren Konservierungsmitteln für uns im Vordergrund. Einen generelles Verbot von Parabenen in kosmetischen Mitteln halten das Bundesinstitut für Risikobewertung ebenso wie Wissenschaftler und populäre Wissenschaftssendungen (z.B. Quarks) absolut nicht für sinnvoll. Viele der gegenwärtig verwendeten anderen Konservierungsstoffe haben ein deutlich höheres allergenes Potenzial als Parabene. Die beiden angesprochenen „Studien“ sind in dieser Hinsicht nicht aussagekräftig und wurden in wesentlichen Punkten falsch interpretiert. Das verunsichert unbedarfte Laien und zwingt Fachleute wie Kosmetikerinnen und Ärzte immer wieder in nervige Argumentationen. Unser Appell an alle Mediennutzer und ToxFox-Anwender: Seien Sie kritisch und verbreiten derartige „Mainstreamparolen“ nicht unbedacht in sozialen Medien!

 Konservierung – so viel wie nötig, so wenig wie möglich!

  • Konservierung ist notwendig. Zur Zulassung muss ein bakteriologisches Gutachten mit Belastungstest vorgewiesen werden. Bakterien und Pilze mĂĽssen in dem Präparat nicht nur am Wachstum gehindert sondern sogar abgetötet werden.
  • Das gelingt nur mit konservierenden Substanzen. Durch Produktionshygiene kann die Menge an Konservierungsmitteln reduziert werden, ganz ohne geht es aber nicht.
  • Der Gesetzgeber hat eine Liste mit getesteten und zugelassenen Konservierungsmitteln erstellt. Daneben gibt es eine Reihe von konservierenden Stoffen (also auch Konservierungsmitteln), die aber in anderen Listen untergebracht sind, weil sie noch weitere Funktionen haben (z.B. Lösemittel wie Alkohol, Reaktionsbeschleuniger wie Enzyme, Duftstoffe wie ätherische Ă–le etc….).
  • Verwendet ein Hersteller Konservierungsmittel mit derartigen Zusatzfunktionen, braucht er sie nicht als „Konservierungsmittel“ zu deklarieren, er kann sie dann „Lösemittel“ oder „Duftstoffe“ oder „Proteine“ nennen (er kann dann also „ohne Konservierungsmittel“ ausloben, obwohl das ja sachlich nicht stimmt!).

 Derartige Tricks – nicht mit uns!

Wir deklarieren alle konservierenden Substanzen!

Wir untersuchen sehr genau, welche Mittel in welcher Konzentration in jedem Einzelfall wirksam und gleichzeitig sicher sind. Dabei verwenden wir möglichst verschiedene zugelassene Konservierungsmittel, die sich in ihrer Wirkung optimal ergänzen und somit in sehr geringen Konzentrationen ausreichen.

Immer unter der Prämisse: So viel wie nötig, so wenig wie möglich!

 Sie können sicher sein, dass wir nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft die sichersten und wirkungsvollsten Kosmetika für Sie entwickeln!

Antje Schmidt & Prof. Dr. Michael Schmidt

Hotline 0171-1942923

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Wirksamkeitsnachweise:

McArdle, etal: J. Pharmacol. Exp. Therap., 1999, 289:543-550: Waglerin-1 selectively blocks the epsilon form of the muscle nicotinic acetylcholine receptor.

Ruiz etal: Ars Pharm, 2009, 50(4); 168-176: Evaluation of the anti-wrinkle efficacy of cosmetic formulations with an anti-aging peptide.

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in Zeiten wie diesen ist es wichtiger denn je, Kontakt zu halten, Ängste mitzuteilen, Fakten auszutauschen und vor allem, nicht die Zuversicht auf bessere Zeiten zu verlieren. Falls Sie Fragen oder Sorgen haben, Sie können uns gerne per mail oder Hotline (Tel. 0171-1942923, Prof. Schmidt ) erreichen.

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Bleiben Sie zuversichtlich und gesund!

Ihr Prof. Dr. Michael Schmidt